Die ehrliche Antwort vorweg: Beides funktioniert. Werbeanzeigen sind keine Geheimwissenschaft, und ich habe den kompletten Prozess kostenlos in den Ads-Leitfaden geschrieben, damit du ihn selbst gehen kannst. Die Frage ist nicht, ob du es lernen kannst. Die Frage ist, ob deine Zeit an dieser Stelle gut investiert ist.
Dieser Artikel sortiert das nüchtern: wann Selbermachen die richtige Entscheidung ist, wann eine Agentur wirklich hilft, was Selbermachen kostet und woran du erkennst, dass du an die Falschen geraten bist. Wer ich bin, steht auf der Startseite.
Es gibt drei Voraussetzungen. Wenn alle drei zutreffen, ist Selbermachen nicht die Notlösung, sondern der bessere Weg.
Nicht einmalig ein Wochenende, sondern regelmäßig ein paar Stunden pro Woche. Anzeigen sind kein Projekt mit Enddatum, sondern eine laufende Aufgabe.
Tracking, Conversion-Ereignisse, Suchanfragen-Berichte. Wenn dir dabei nicht sofort langweilig wird, lernst du das schnell genug.
Die ersten Wochen sind Testbudget. Wenn dieses Geld nicht wehtut, sondern eingeplant ist, kannst du in Ruhe herausfinden, was funktioniert.
Wer selbst einmal eine Kampagne aufgesetzt hat, kann später jede Agentur besser beurteilen. Das ist auch dann wertvoll, wenn du später abgibst.
Wenn das passt, brauchst du keine Agentur, sondern eine Anleitung. Genau deshalb liegt mein kompletter Prozess offen im Ads-Leitfaden: von der Kanalwahl über Landingpage und Tracking bis zum Skalieren. Ohne Anmeldung, ohne Formular davor.
Ganz ehrlich
Ich veröffentliche den Leitfaden nicht aus Menschenfreundlichkeit. Ein Kunde, der versteht, was in seinem Konto passiert, ist der bessere Kunde. Und wer nach dem Lesen selbst klarkommt, soll es auch selbst machen. Beides ist mir lieber als jemand, der zahlt, ohne hinzuschauen.
Es gibt drei Situationen, in denen Selbermachen teurer wird als abgeben. Sie haben alle nichts mit Können zu tun.
Dir fehlt die Zeit, nicht das Verständnis. Der häufigste Fall. Du weißt ungefähr, was zu tun wäre, kommst aber nie dazu, weil das Tagesgeschäft läuft. Kampagnen, die niemand ansieht, laufen nicht neutral weiter, sie werden schlechter. Google und Meta liefern ohne Steuerung das aus, was am billigsten klickbar ist, nicht das, was Anfragen bringt.
Es läuft schon etwas, aber es kommt nichts an. Wenn seit Monaten Budget fließt und du trotzdem nicht sagen kannst, wie viele Erstgespräche daraus entstanden sind, ist das kein Motivationsproblem. Meist fehlt eine Struktur weiter vorn: falsche Keywords, keine dedizierte Landingpage, ein Angebot, das die Anzeige nicht trägt. Von außen ist das schneller zu sehen als von innen.
Das Tracking steht nicht. Ohne Pixel, Tag und sauber definiertes Conversion-Ereignis optimieren die Plattformen ins Leere und du bewertest nach Bauchgefühl. Tracking gehört vor den Kampagnenstart, nicht danach. Wer es sich technisch nicht selbst zutraut, sollte spätestens hier jemanden dazu holen.
Eine Agentur repariert kein Angebot. Wenn niemand nach deiner Leistung sucht oder die Marge pro Kunde zu klein für bezahlte Klicks ist, ändert auch die beste Betreuung daran nichts. Das gehört vor den Vertrag geklärt, nicht nach drei Monaten.
Selbermachen ist nicht kostenlos, es ist nur anders bezahlt. Drei Posten, die in keiner Rechnung auftauchen:
Der letzte Punkt ist der entscheidende. Lehrgeld ist in Ordnung, solange du danach schlauer bist. Teuer wird es erst, wenn du nach drei Monaten weder Anfragen noch Daten hast. Genau deshalb steht im Leitfaden das Tracking vor dem ersten Klick.
Wenn du abgibst, entscheidest du nicht nur über eine Agentur, sondern über eine Anreizstruktur. Das Modell bestimmt, woran die andere Seite verdient. Es gibt im Wesentlichen drei.
Ein fester Monatsbetrag, unabhängig vom Ergebnis. Der Vorteil ist Planbarkeit auf beiden Seiten, und für laufende Betreuung mit klar beschriebenem Leistungsumfang ist das ein legitimes Modell. Der Nachteil: Das Risiko liegt vollständig bei dir. Bezahlt wird Aktivität, nicht Wirkung. Wer unabhängig vom Ergebnis vergütet wird, hat keinen wirtschaftlichen Grund, deine Kosten pro Anfrage zu senken.
Die Vergütung ist ein Anteil an dem Geld, das du bei Google und Meta ausgibst. Das ist im Markt verbreitet und bei großen Budgets nachvollziehbar, weil der Aufwand mit dem Volumen wächst. Der eingebaute Konflikt ist trotzdem offensichtlich: Ein höheres Budget bedeutet mehr Honorar, auch wenn ein kleineres Budget besser für dich wäre. Wenn du dieses Modell wählst, lass dir erklären, wann eine Budgeterhöhung empfohlen wird und woran das festgemacht ist.
Der größere Teil der Vergütung entsteht erst, wenn ein vorher definiertes Ergebnis eintritt. Das Modell steht und fällt mit genau dieser Definition. „Lead“ kann alles heißen, vom Klick bis zum unterschriebenen Auftrag. Ich arbeite mit einer kleinen Setup-Gebühr zum Start, dem Werbebudget, das direkt an die Plattformen geht, und einer erfolgsabhängigen Vergütung darauf. Als Ergebnis zählt eine qualifizierte Anfrage: jemand, den man erreicht hat und mit dem ein Erstgespräch vereinbart ist. Erstverträge laufen maximal drei bis sechs Monate. Wie das im Detail aussieht und wo die Grenzen des Modells liegen, steht auf der Seite zum erfolgsbasierten Marketing.
Mein Rat
Frag bei jedem Modell dieselbe Frage: Was genau muss passieren, damit ihr mehr verdient? Wenn die Antwort „mehr Arbeitszeit“ oder „mehr Werbebudget“ lautet, weißt du, wohin optimiert wird.
Es geht hier nicht um schlechte Absichten. Die meisten dieser Muster entstehen aus Bequemlichkeit oder aus falschen Anreizen. Trotzdem kosten sie dich Geld.
Und ein positives Signal zum Schluss: Eine gute Agentur sagt dir vorher, wann du sie nicht brauchst. Wenn nach deiner Leistung niemand sucht, wenn die Marge zu klein ist oder wenn du das Thema selbst in die Hand nehmen willst, ist ein klares Nein mehr wert als ein Vertrag.
Wenn du es selbst angehen willst, nimm den Leitfaden. Er ist vollständig, kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich. Wenn du merkst, dass dir dafür die Zeit fehlt, sprich mit mir.
Im kostenlosen Analysegespräch sage ich dir auch, wenn Selbermachen in deinem Fall der bessere Weg ist.